Das sind unsere Themen
Windkraft in Hünstetten, Bürgerenergiegenossenschaft, Photovoltaik, Balkonkraftwerke (privat oder öffentlich), Energieeffizienz in Gebäuden, Wärmeversorgung im Haus u. a.

Heizen mit Split-Klimageräten? Infoabend der Initiative Nachhaltiges Hünstetten am 19. Mai 2026
Über 60 Gäste kamen am 19. Mai ins DGH Görsroth zum Vortrag „Cooler als man denkt! Klimaanlage zum Heizen“ mit Olaf Kallinich von der Lokalen Oberurseler Klimainitiative (LOK). Der lebendige Abend zeigte: Neugierige ohne Vorwissen, aber auch vorinformierte Interessenten konnten sich hier schlau machen.
Ja zur Wärmepumpe - doch welche Variante passt?
Schon lange schätzen wir kleine Wärmepumpen in Autoklimaanlagen, in Kühlschränken und vielen Wäschetrocknern. Und obwohl sie auch ein idealer Ersatz für Öl- oder Gasheizkessel sind, ist der Anschaffungspreis etwa für den Einbau von Luft-Wasser-Wärmepumpen meist noch recht hoch. Gibt es vielleicht Übergangslösungen oder preiswertere Alternativen?
Doppelter Nutzen: Kühlen und Heizen
Deshalb stellte Olaf Kallinich eine Idee vor, die sogar im kalten Nordeuropa verbreitet, bei uns aber eher unbekannt ist: Man lässt vom Kälte- oder Klimatechniker mit weniger Aufwand und Kosten einzelne Split-Klimageräte installieren, die sich zum Heizen einfach umschalten lassen. Solche „Luft-Luft-Wärmepumpen“ temperieren den Raum per Umluftsystem (anders als Großklimaanlagen, die zusätzlich für Frischluft sorgen). Und weil Splitgeräte die Luft direkt erwärmen, ohne Umweg übers wassergeführte Heizsystem, brauchen sie weniger Strom als Luft-Wasser-Wärmepumpen, arbeiten also effizienter (höhere Jahresarbeitszahl, JAZ).
„Einsteiger“ nutzen Split-Klimageräte im Winter gern als Zusatzheizung für zunächst einen Raum, um Öl oder Gas einzusparen - mit je einem Außen- und Innengerät (Single-Split-Anlage). Für andere Zimmer könnte später vielleicht eine Multi-Split-Anlage folgen, deren größeres Außenteil bis zu fünf Innengeräte versorgt.
Aus Denkfehlern lernen
Wo platziert man Geräte und Leitungen idealerweise? Grundrisse und Fotos klärten auf. Olaf Kallinich sparte auch Probleme nicht aus und frischte das physikalische Grundwissen des Publikums auf: Wie verschieden bewegt sich kalte und warme Luft im Raum? Und wieso führte ein hohes Regal zu kalten Füßen? Zuletzt fasste er Vor- und Nachteile beider Wärmepumpen-Systeme gut zusammen und läutete die Fragerunde ein. Unser Fazit: Ob Mietwohnung, Büro oder Schule - die Beispiele konnten zeigen, was geht, und wie sich diese Lösungen auf den eigenen Altbau übertragen lassen.
Der Energiestammtisch am 23.06.26 hat das Thema dann noch mal in kleiner Runde in Görsroth zusammen mit Olaf Kallinich vertieft.
Zahlreiche Informationen zu Klima-Split-Geräten iinklusive einer aktualisierten Linkliste finden Sie hier.






Erfolgreicher Infoabend
Über den Umstieg auf ein E-Auto
„Energiegeladen: Von der Steckdose auf die Straße“
Unter diesem Motto zeigte Dr.-Ing. Gunther Wiehl vom Energie-Stammtisch Freigericht e. V. , welche neuen Kriterien beim E-Auto-Kauf im Unterschied zu Verbrennern wichtig sind.
Nützliche Infos in der Link-Sammlung (Button) und der Vortrag zum Nachlesen:
Details von 300 E-Auto-Modellen, die in Deutschland erhältlich sind (2/2024)

Mit uns aktiv werden
Bürgerenergiegenossenschaft gegründet

Beschreibung
Die Bürgerenergie Hünstetten hat sich zur Aufgabe gemacht, aktiv an der Energiewende in Hünstetten mitzuwirken. Das elfköpfige Team arbeitet gemeinsam mit der Gemeinde an Photovoltaik- Projekten, lädt zu Informations- veranstaltungen ein und bietet ehrenamtlich Beratung für Balkonkraftwerke an, die auch bei der Bürgerenergie gekauft werden können.
Kontakt
Die Bürgerenergie Hünstetten wurde im Dezember 2023 als Zweigstelle der pro regionale energie Genossenschaft gegründet.
Sie haben Fragen oder möchten sich informieren?
Webseite: www.buergerenergie-huenstetten.de
Kontaktieren Sie das Team unter:
Das Team
Bürgerenergie Hünstetten
Projekt: In zehn Schritten zur PV-Anlage

Beschreibung
Wir erleben gerade einen PV-Boom. Das Informationsangebot im Web ist zwar groß, Ansprechpartner*innen im Ort gibt es wenige. Zuhörer*innen erhalten Orientierung und Hintergrundwissen, können ihren Bedarf einschätzen und werden ermutigt. Sie können die richtigen Fragen stellen, um aussagekräftige, vergleichbare Angebote zu erhalten.
Veranstaltung
Diese Veranstaltung
fand am 21. November statt. Umfassende Informationen gibt es auch als Download:
Projektleiter ist:
Henry Blanke
Einen Überblick bekommen
Aktuelles aus unserer Projektgruppe

Netzpaket gefährdet dezentrale Energiewende
Bürgerenergie-Verbände und Solarenergie-Vereine fordern grundlegende Überarbeitung des Regierungsentwurfs
Die Bundesregierung will in ihrem Entwurf zum „Netzpaket“ lokal getragene Energieprojekte wie Wind- und Solarparks erschweren und die Entscheidungsspielräume der überregionalen Netzbetreiber einseitig stärken.
Der Solarenergie-Förderverein (SFV), die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) kritisieren den Entwurf und fordern eine grundlegende Überarbeitung.
In einem gemeinsamen Appell rufen sie weitere Verbände, Vereine, Initiativen, Kommunen und Genossenschaften auf, ihre Forderung zu unterstützen.
Wir, die Initiative Nachhaltiges Hünstetten e.V. (INaH), haben den Aufruf ebenfalls unterzeichnet; zusammen mit inzwischen an die 450 Organisationen, die sich für eine Energiewende „von unten“ einsetzen.
Die dezentrale Energiewende muss auch für kleinere Akteure transparent und planbar bleiben und Investitionssicherheit in der Zukunft gewährleisten.
Näheres finden Sie beispielsweise hier: https://www.sfv.de/appell-netzpaket

Infoabend gab Orientierung
10 Schritte zur PV-Anlage auf dem eigenen Dach
Unsere Einladung zum PV-Abend am 21. November 2023 kam für rund 60 Solarstrom-Interessierte gerade recht, denn der Wunsch nach Orientierung ist zurzeit groß. Fachkundige INaH-Mitglieder hatten einen anschaulichen und gut verständlichen Vortrag vorbereitet. Referent Uwe Schollar informierte über geeignete Dächer, Batteriespeicher, Kosten und Rendite, Stolperfallen und nützliche Infoquellen, gab Tipps zum Einholen passender Angebote und mehr. All das hilft, Planungsfehler zu vermeiden, damit man sich mindestens 25 Jahre lang über die erneuerbare Energie vom eigenen Dach freuen kann. Aron Ernst, Hünstetter Klimaschutzmanager, berichtete über das kommunale Förderprogramm für Dach-PV-Anlagen. Montagezubehör, Info-Broschüren und Zeit für Gespräche hatte das PV-Team ebenfalls mitgebracht.
Zum Nachlesen und Herunterladen hier die Vortragsfolien sowie ein Infoblatt zum Vortrag. Es enthält vorwiegend anbieterneutrale, werbefreie Informationsquellen (Links) zu Online-Tools (Preis, Anlagengröße, Rendite-Rechner), zu Angebotsprüfung, Fachfirmen, Batteriespeicher und mehr.
Zubau-Rekord 2023
Sonnenenergie
Die Bundesrepublik hat für das Jahr 2023 ein Photovoltaik-Ausbauziel von 9 Gigawatt (GW) gesetzt. Laut Marktstammdatenregister ist dieses Ziel mittlerweile schon erreicht.
Am 17. September hatten wir bereits einen Zubau von 9,3 GW; das entspricht 103 Prozent.
Ginge der Ausbau für den Rest des Jahres ungebremst in diesem Tempo weiter, hätten wir am Jahresende 145 Prozent des Ziels erreicht. Dies entspräche dann einer Leistung neu errichteter Anlagen von 13 GW oder der von zehn Atomkraftwerken – innerhalb eines Jahres!
Damit liegt der Ausbau der Solarstrom-Anlagen weit vor der Windkraft, die ihr angestrebtes Ziel in diesem Jahr voraussichtlich verfehlen wird.

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Balkonkraftwerke - ein Erfolgsmodell
Am Dienstag, 20.06., durften wir rund 80 Besucherinnen und Besucher zu unserer ersten Veranstaltung “Balkonkraftwerke - eigener Strom für kleines Geld” begrüßen. Besonderer Dank gilt dem Referenten Oliver Fedtke von der Bürger Energie Hohenstein, unserem Organisationsteam und natürlich allen Interessierten, darunter auch unserem Bürgermeister Jan Kraus.
Oliver Fedtke konnte einen ausführlichen Einblick in Technik, Rentabilität, Kauf, Einbau und Anmeldung solch einer Stecker-PV-Anlage geben, die nicht nur auf dem Balkon, sondern zum Beispiel auch auf Dächern, im Garten, auf Carports und an der Hauswand angebracht werden kann. Jan Kraus ergänzte, dass auf der Gemeindehomepage umfangreiche Informationen zum Förderantrag zu finden seien: Die Gemeinde Hünstetten bezuschusst den Bau einer Stecker-PV-Anlage mit 30 Prozent, jedoch maximal 100 Euro (zum Förderprogramm).
Wer mehr über Balkonkraftwerke wissen möchte, dem empfahl Oliver Fedtke die Homepage der Bürger Energie Hohenstein.
Rückblick
Erfolg der Windkraft im Bürgerentscheid
Voller Erfolg bei der Frage: „Sind Sie dafür, dass auf den gemeindeeigenen Flächen innerhalb der drei ausgewiesenen Vorranggebiete Windkraftanlagen errichtet werden?“ Im Vorfeld dieses Entscheids haben Grüne und SPD in Hünstetten gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Initiative “Nachhaltiges Hünstetten – JA zu Windkraft!” gegründet. Ihr war es wichtig, sich als Windkraft-Befürworterin in die Diskussion einzubringen, Informationen zum Thema Windkraft aufzuarbeiten und einem Faktencheck zu unterziehen. Schließlich sollte das das Quorum des Bürgerentscheids zugunsten der Windkraft ausgehen.




